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Hundeaktivitäten

Fährtenkurs vom 16. und 17. August 2008 bei Bernd Föri aus Deutschland

Am 16. und 17. August 2008 fand der Fährtenkurs, unter der sachkundigen Leitung, von Bernd Föri statt. Sonja Bauer organisierte für die eigene Hundeschule zum Freudenberg, www.hundeschule.ch  und im speziellen für die KursteilnehmerInnen der Internationalen Trainerausbildung,  die beiden fachlich bestens ausgewiesenen Fährtenspezialisten Bernd Föri und Melanie Krüger. Am Morgen starteten wir, jeweils nach einer kurzen Kaffeepause, immer mit Theorie und am Nachmittag wurde das Aufgezeigte in die Praxis umgesetzt. Nachdem Bernd mit seiner äusserst humorvollen Art alle interessierten TeilnehmerInnen begrüsst hatte, wurde sogleich mit dem gezielten  "theoretischen" Teil des Fährtenaufbaus begonnen. Er zeigte anhand eigener Fotos auf der Leinwand, wie der Welpen- und Junghundeaufbau in kleinen Schritten aufgebaut wird. Parallel dazu, erhielten wir Theoriestunden über den gezielten Aufbau der Gegenstände im Fährtengelände. Dies wurde zuerst, für den noch meist jungen oder unerfahrenen Hund, "separat" und somit nicht im Fährtengelände, aufgezeigt. Erst nachdem der Hund das korrekte Verweisen klar umgesetzt hatte, wurden die Gegenstände in die Fährtenarbeit integriert.  Mit seinem breiten und fundierten Wissen konnte uns Bernd jede gestellte Frage umgehend beantworten. Für mich hat sich dieser strukturierte Aufbau vom Junghund bis zum ausgebildeten Fährtenhund wie ein roter Faden durchgezogen. Klar - deutlich und schrittweise aufgebaut. Diese detaillierten Aufzeichnungen haben bei mir den grössten Teil meiner vielen Fragen geklärt, ich bin mir sogar sicher, dass einige der Anwesenden hier auch ihre AHA-Erlebnisse hatten. Am Nachmittag war dann Praxis mit den eigenen Hunden an der Tagesordnung. Es war äusserst interessant die vielen Arbeiten und Techniken der verschiedenen Hunde zu sehen. Bei sehr warmen Temperaturen mussten wir für unseren Hund eine kurze Eigenfährte legen, damit Bernd und Melanie eine Standortbestimmung des Hundes bzw. Hundeführers machen konnten. Nachdem Bernd das Hunde-Mensch-Team kurzerhand eingeschätzt hatte, wurde einmal mehr klar, gezielt und Schritt für Schritt die weiteren Aufbauarbeiten unmissverständlich erklärt.  Melanie nutzte die Zeit und hatte für den noch arbeitenden Hund in der Zwischenzeit bereits eine neue Fährte ausgelegt; dies ersparte in erster Linie unnötige Wartezeiten. So wurde sehr effizient gearbeitet und man konnte enorm viel davon profitieren. Wir arbeiteten bis am späten Abend und alle waren doch langsam sichtlich ermüdet von den Tagesstrapazen. Am Samstagabend traf sich dann noch eine kleine Gruppe zum anschliessenden Nachtessen, welches wir uns alle sichtlich verdient hatten. So vergingen die zwei Tage im Handumdrehen und es war bereits wieder Kursende. Ich hatte für mich einen grosses Wissenspaket an Notizen aber auch an Praxiserfahrung mit nach Hause genommen, dass ich mir aber erst einmal in Ruhe setzen lassen musste. So möchte ich mich an dieser Stelle bei Sonja Bauer, Bernd Föri und Melanie Krüger für die vielen interessanten Tipps (Theorie und Praxis) bedanken und wer weiss, vielleicht sieht man sich bei einem anderen Anlass wieder einmal.

Verfasserin: Jacqueline Maeder