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in St. Margrethen SG /
Hundesportplatz Rhein
Erneut, und bereits zum fünften Mal, wurde der allseits beliebte Riesenschnauzer-Familientag bei idealen Wetterverhältnissen durchgeführt. Nachdem alle OK-Mitglieder, Helfer und Helferinnen bereits in aller Frühe ihre Ämter übernommen hatten, begrüsste der Präsident, Harry Büsser, pünktlich um 10 Uhr alle Anwesenden des SRSC-Familientages. Im Anschluss wurden im Büro ununterbrochen Teilnehmerzettel für das Hunderennen und/ oder für den Plauschparcours gelöst. Gegen Mittag wurde dann auch die Hitze intensiver bemerkt, denn zeitweise fühlte man sich wie unter einer hermetisch abgeriegelten Vakuumglocke. Das Hunderennen löste ein richtiges Wettkampffieber aus, konnten doch fortlaufend verbesserte Rennzeiten gemessen werden. Als ich, unter Anfeuerung einiger leicht sarkastischen Hündelerkollegen, ohne Hund, blitzschnell die Rennstrecke hinter mir gelassen hatte, ist mir buchstäblich die Puste ausgegangen. Leider blieb mir aber überhaupt keine Zeit, mich mit meinen Altersgebrechen auseinandersetzen, da wurde ich schon aufgerufen, den Hund für das Rennen anzuheizen. Nachdem ich meinen 5jährigen Rüden mit seinem Lieblingsball angezogen hatte, müssen bei ihm wohl, von einer Sekunde zur anderen, die inneren Hochleistungszünder durchgebrannt sein, erzielte er doch gleich eine Superplatzierung. Jeweils am Schluss des Rennens wurden vom Speaker die Schlusszeiten sofort durchgegeben.
In regelmässigen Abständen wurden auch die Sponsoren übers Mikrophon bekannt gegeben. Der Plauschparcours, der in sechs Posten unterteilt war, lockte die Besucher ebenfalls sehr zahlreich an. Allerdings wurde einiges an Geschicklichkeit abverlangt. Jeder Posten war sehr individuell und verblüffte die Teilnehmer immer wieder aufs Neue, da man sich nicht darauf vorbereiten konnte. Über die Mittagszeit wurden die Aktivitäten kurz unterbrochen und man konnte sich bei feinen Grillspezialitäten und einem grossen Salatbuffet verköstigen. Die Krönung war einmal mehr das Dessertbüffet, das speziell vielfältig angepriesen wurde. Da ich mich zwischen den vielen gluschtigen Desserts nicht entscheiden konnte, habe ich soviel gierig hineingeschlungen, dass ich mich beim ersten Hunderennen am Nachmittag nur wie ein Plumpstier bewegen konnte. Die Auswahl an Getränken liess auch keine Wünsche offen und bei der Hitze war man froh, dass man jederzeit etwas Kühles zu sich nehmen konnte.
Nach dem Mittagessen fand als weiteres Spezialprogramm „Gruppenwettkampf im Seilziehen“ statt. Es wurde hartnäckig um jeden Meter gekämpft, doch schlussendlich konnte nur eine Gruppe gewinnen. Es war erstaunlich, wie viele sich für diesen Wettkampf überzeugen liessen und auch viel Spass daran hatten. Die Siegergruppe erhielt eine besondere RS-Statue mit Kleinurkunde.
Kurz danach konnten im Büro weitere Teilnehmerzettel fürs Hunderennen oder den Plauschparcours gelöst werden. Bei extrem schwülen Temperaturen wurde um Sekundenbruchteile gekämpft, bis um 15Uhr 45 die Wettkämpfe beendet wurden.
Der Anlass wurde mit 100 Personen gut besucht, es wurde viel gefachsimpelt, wobei auch gesellige Kontakte bei Speis und Trank geknüpft wurden. Es war auch erfreulich, dass in diesem Jahr sagenhafte 113 Starts am Rennen gezählt werden konnten.
Ein weiteres Schlusshighlight folgte mit dem goldenen Schuss. Jeder konnte gegen einen Beitrag so viele Tennisbälle kaufen, wie er für das Schlussspiel zu benötigen gedachte. Diejenige Person, die ihren Tennisball unmittelbar beim markierten Pfahl platzieren konnte, erhielt als Hauptpreis ein TomTom-Navigationsgerät. Es folgten nach dem Startpfiff Unmengen von beschrifteten Tennisbällen, die über den ganzen Rasen verteilt waren. Die Ausmessung erfolgte durch Ramon Göertz und Harry Büsser, in Zentimetern genau gemessen. Doch auch hier gab es nur einen glücklichen Sieger, der das neue Navigationsgerät mit nach Hause nehmen konnte. Im Anschluss folgte das Rangverlesen und jeweils die ersten drei Platzierungen im Hunderennen sowie dem Plauschparcours erhielten eine Spezialmedaille und wurden fotografisch festgehalten. Es gelang nicht jedem, sofort, aus dem reichhaltigen Gabentisch einen Preis herauszusuchen, da das Angebot enorm vielfältig war. Im Anschluss an die Preisverleihung beendete der Präsident, Harry Büsser, um 17 Uhr den Riesenschnauzer-Familientag mit einer Schlussrede und bedankte sich bei allen Teilnehmern.
Einmal mehr neigt sich ein toller, erlebnisreicher und gesellschaftlicher Riesenschnauzeranlass dem Ende zu, und es freut mich jetzt schon, wenn es im Jahre 2009 erneut heisst: - SRSC Riesenschnauzer – Familientag. Definitiv ein Anlass, der in Zukunft nicht mehr fehlen darf, bei dem es einmal mehr um das Pflegen von geselligen Kontakten in ungezwungener Atmosphäre geht.
So möchte ich mich im Namen das
OKs des RS-Familientages am Schluss ganz herzlich bei allen Sponsoren, Züchtern,
dem Präsident Arthur Bär und seinen Vorstandsmitgliedern bedanken. Ein ganz
herzliches Dankeschön auch an alle Helfer und Helferinnen, ohne die ein solcher
Anlass nicht durchgeführt werden könnte.
Verfasserin: Jacqueline Maeder