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Der Beginn der Reinzucht
Aus diesem Rohmaterial begannen
nun Züchter um das Jahr 1878 Rassen zu bilden. Die Endprodukte dieses Bemühens
waren die Schnauzer, Zwergschnauzer und Pinscher. 1879 kamen die ersten auf eine
Ausstellung, sie hiessen "Betti" und "Anni". 1880 wurden die ersten
Rassenkennzeichen aufgestellt. Bei den Schnauzern werden bereits Eisengrau oder
silbergrau bevorzugt, gestattet sind aber auch Graugelb und Rostgelb. Dem Haar
wird nun Beachtung geschenkt, Bart- und Brauenwuchs gefordert. Die Zeichnungen
Strebels, um die Jahrhundertwende angefertigt, zeigen schon bald eine
beachtliche Einheitlichkeit. Anfänglich war es aber noch eine recht bunte
Gesellschaft, die da auf den Ausstellungen erschien. Lassen wir Strebel
berichten: "Da gab es nicht nur alle möglichen Haartypen, wie strupp- und
zotthaarig, schlicht langhaarige bis seidenhaarige, auch rauhhaarige
verschiedener Haarlängen, sonder auch Kopftypen verschiedenster Art;
ausgesprochene Kurzköpfe und gestreckte Formen verschiedener Stärke. Meistens
waren diese Pinscher Über- oder Unterbeisser. Die meisten waren rotgelb,
schwarz, schwarzbraun und eisenfarbig.
Jetzt wurde eine strenge Zuchtauslese nach äusseren Merkmalen getrieben; doch
was jahrelange Zuchtauslese im Erbgut verankert hatte, das überdauerte und hat
sich bis auf den heutigen Tag erhalten.
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